Veranstaltung zum TDOR

Hallo ihr lieben,
nächste Woche Dienstag am 20. November ist der Trans* Day of Remembrance und da der auf den Tag fällt an dem wir FSI-Plenum haben, haben wir uns überlegt zusammen dem zu Gedenken.
Dafür gehen wir gemeinsam zu diesem Umzug. Wir würden uns zur gewohnten Zeit um 16:15 im Forum der Georgenstraße 47 treffen und dann gemeinsam hingehen. Ihr könnt aber auch dort zu uns stoßen.
Über den Umzug:
Organisiert wurde er von der AK Berlin-Brandenburg der dgti e.V.
– trans* Fahnen in allen Grössen, LED Lichter ( Kerzen) sind erwünscht.
Ablauf:
17:00 Uhr Treffpunkt des Umzuges bei der U-Bahn Haltestelle Augsburger Str.
19:00 Uhr Ankunft vor dem Rathaus-Schöneberg mit Programm und Fahnenhissung
Das Programm geht bis 21:00 doch wir wurden uns nach dem Umzug auflösen, bzw. vor Ort schauen wer noch wie lange bleiben mag 🙂

Solidarisierung mit den Forderungen & Streiks der studentischen Beschäftigten

 

Die Fachschaftsinitiative Gender Studies der HU Berlin solidarisiert sich hiermit ausdrücklich mit den Forderungen der Tarifinitiative TV Stud.

 

Studentische Beschäftigte (SHKs) stellen einen großen Teil der Beschäftigten an Berliner Hochschulen und leisten wichtige Arbeit. Ohne die von Student_innen geleiteten Tutorien wären viele Studierende auf sich gestellt, wissenschaftliche Mitarbeiter_innen sowie Professor_innen profitieren von den Zuarbeiten der SHKs an ihren Lehrstühlen. Auch die Qualität der Bibliotheken würde ohne die Arbeit der SHKs massiv leiden. Für die gute Arbeit steht SHKs ein fairer Lohn zu, der ihnen das Leben in Berlin ermöglicht. Nach Jahren der Inflation und den immer steigenden Wohnungspreisen in Berlin ist nach 17 Jahren Lohnstillstand die Forderung nach 14€ pro Stunde mehr als gerechtfertigt. Auch sollte der Lohn an den Lohn des Mittelbaus, der teilweise sehr ähnliche Arbeit wie SHKs leistet, angepasst werden.

 

Mit dem Warnstreik zeigten SHKs bereits, dass sie nicht aus dem Uni-Alltag wegzudenken sind. Nun ist es Zeit, dass die Hochschulen den Wert der Arbeit anerkennen und entsprechend vergüten.

Wir möchten außerdem alle Studis, die sich über Ausfall ihrer Tutorien oder längere Wartezeiten in der Bibliothek beschweren, alle wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen und sonstige Angestellten der Hochschulen, die auf die Zuarbeit der SHKs angewiesen sind, und alle arbeits- und sozialrechtlich engagierten Menschen, die wie wir mit den Bedingungen, zu denen SHKs momentan arbeiten, unzufrieden sind, dazu auffordern, sich mit der Tarifkampagne zu solidarisieren (https://tvstud.berlin/solidaritaet/).

 

Als weiteres Zeichen der Solidarität werden wir an Tagen, an denen die studentischen Beschäftigten streiken, den Fachschaftsraum nicht öffnen.

 

Weitere Informationen zu den Forderungen sowie zum Streik findet ihr unter https://tvstud.berlin/forderungen/, sowie unter https://tvstud.berlin/#latestnews. Außerdem sind auf der Facebookseite der Initiative immer die neusten Veranstaltungen zu finden, bei denen sich alle (auch wenn ihr nicht an einer Hochschule beschäftigt seid, oder vielleicht auch gar nicht an einer Hochschule studiert) einbringen können: https://www.facebook.com/tvstud.berlin/.

Nächste FSI-Sitzungen

Um möglichst vielen die Möglichkeit zu geben, mal bei unseren Sitzungen vorbeizukommen und vielleicht rauszufinden, ob ihr Lust habt, euch selbst in der Fachschaftsvertretung zu engagieren, werden wir in den nächsten Wochen unterschiedliche Sitzungtermine haben. Danach wird es wahrscheinlich wieder einen feste Termin pro Woche geben.
Die genauen Zeiten der nächsten Sitzungen sind:

Donnerstag, 11.05.17, 18 – 20 Uhr

Mittwoch, 17.05.17, 18 – 20 Uhr

Montag, 22.05.17, 16-18 Uhr

Wir freuen uns, euch begrüßen zu dürfen, egal ob ihr euch selbst in der FSI engagieren oder uns nur mal kennenlernen wollt oder ob ihr Fragen habt, die wir beantworten können (möglichst nur, wenn es um Themen der Fachschaftsvertretung, Gremienarbeit o.ä. geht. Für Fragen zum Studium gibt es die Allgemeine Studienberatung und die Studienfachberatung der Gender Studies).

Mit glitzernden Grüßen
eure Gender-FSI

Gesucht: männliche Studierende des Fachs Gender Studies

Du studierst Gender Studies? Hast du in den Semesterferien Zeit, uns etwas über dein Leben zu erzählen?

Wir suchen männliche Gender-­Studies-­Studierende, die uns ihre Lebensgeschichte erzählen. Das Interview kann zu einem vereinbarten Termin an einem Ort deiner Wahl stattfinden.

Wir sind Sozialwissenschafts-­Student_ innen aus Göttingen und möchten im Rahmen eines Lehrforschungs-­Seminars zu qualitativen Forschungsmethoden zu Übungszwecken ein biografisch-­narratives Interview führen.

Die Daten werden selbstverständlich anonymisiert und vertraulich behandelt. Bei Interesse oder weiteren Fragen kontaktiere uns bitte über: lehrforschungsprojekt@gmx.de

Dazu die pdf-Datei:

Aushang_Gender_Studies

Interventionsprojekt einer Studierenden-Gruppe

Liebe alle, am kommenden Dienstag, (17.7.) um 19 Uhr, werden wir unser Projekt „Who is missing? And why?“ eröffnen.

Das Projekt ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Selbstdarstellung der Humboldt-Universität, am Beispiel der Portraits und Skulpturen im und um das Hauptgebäude der HU herum. Wir werden eine Broschüre verteilen und ihr könnt euch unsere Kontextualisierungen zu einigen Portraits und Skulpturen anschauen. Außerdem wird es Getränke geben!

Treffpunkt ist das Foyer im Hauptgebäude Unter den Linden 6 bei schlechtem Wetter und der Hinterhof UL 6 bei gutem Wetter. Um 19 Uhr gehts los.

Kommt zahlreich und bringt eure F_reundinnen mit!

Bei Fragen schreibt an: projectwhoismissing@gmail.com

Wir freuen uns auf euch!

Presseerklärung „BERLIN JETZT ZULASSUNGSFREI?“

Presseerklärung der Landesastenkonferenz Berlin

BERLIN JETZT ZULASSUNGSFREI?

Zulassungsverfahren in ganz Berlin rechtswidrig.

Am Dienstag den 20. Dezember erwirkt der Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin die Zulassung zweier Psychologiestudentinnen zu ihrem Wunschstudium und erklärt in dem Urteil alle Berliner Zulassungsverfahren, ausgenommen diejenigen für Staatsexamen und Diplomstudiengänge, für rechtswidrig. Somit sind tatsächlich alle Bachelor- und Masterstudiengänge betroffen, die einen NC besitzen. Auch für Studiengänge wie Psychologie mit einem NC nahe 1,0 wie gilt das. Ihnen allen ging,so das Gericht in seinem Urteil, kein gesetz- und verfassungsgemäßes Verfahren zur Zulassungsbeschränkung
voraus.

Das Verfassungsgericht weist die Hochschulleitungen und Senatsverwaltung darauf hin, dass Studiengänge, die in Zukunft zulassungsbeschränkt sein sollen, durch ein entsprechendes Verfahren zur Ermittlung der vorhandenen Ausbildungskapazität in gesetzlicher Art und Weise geprüft werden müssen. Daraus folgt, dass die aktuellen Verfahren nicht mehr angewendet werden dürfen.
Wir als verfasste Studierendenschaften Berlins möchten unsere große Freude über die so deutliche Unterstützung unserer Position durch das Verfassungsgericht zum Ausdruck bringen und fordern die Senatsverwaltung auf, unverzüglich ein geeignetes und den Vorgaben entsprechendes Verfahren zu entwickeln. Dazu zählt auch die Beteiligung der Studierenden am Verfahren. Wir fordern die Senatsverwaltung und die Hochschulen ebenfalls auf, künftig auf sämtliche Notverordnungen und Staatsnotstandsbehauptungen zu verzichten, wie sie in der Vergangenheit als Begründung angeführt wurden. Diese greifen laut diesem Urteil schlichtweg nicht.
Das Recht auf freie Berufswahl ist ein Grundrecht! Wenn hier Beschränkungen auf Grund eines behaupteten Mangels an Studienplätzen eingeführt werden, muss dies einem streng demokratischen und transparenten Prozess folgen. Wir werden keine weiteren einvernehmlichen Absprachen zwischen Senatsverwaltung und Präsidien tolerieren.

Was bedeutet das für potentielle Studierende?
Allen Menschen die aktuell noch gegen ihre Ablehnung in Berlin vorgehen, soll gesagt sein, dass ihre Chancen durch dieses Urteil sich erhöhen. Sie sollten sich so schnell wie möglich beraten lassen. Anlaufstellen sind vor allem die verfassten Studierendenschaften. Allen, die ein Studium in Berlin aufnehmen wollen möchten wir einmal mehr Mut machen gegen eine Ablehnung vorzugehen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es zum nächsten Semester kein adäquates Zulassungsverfahren gibt und Studierende bessere Chancen haben als in den vergangenen Jahren. Rat finden kann jede_r bei den ASten der einzelnen Hochschulen Berlins.

Kontakt:
Sascha Watermann (RefRat HU) lust@refrat.hu-berlin.de 0177 / 8226136
Christine Ilgert (AStA TU) presse@asta.tu-berlin.de 0173 / 8232850