Solidarisierung mit den Forderungen & Streiks der studentischen Beschäftigten

 

Die Fachschaftsinitiative Gender Studies der HU Berlin solidarisiert sich hiermit ausdrücklich mit den Forderungen der Tarifinitiative TV Stud.

 

Studentische Beschäftigte (SHKs) stellen einen großen Teil der Beschäftigten an Berliner Hochschulen und leisten wichtige Arbeit. Ohne die von Student_innen geleiteten Tutorien wären viele Studierende auf sich gestellt, wissenschaftliche Mitarbeiter_innen sowie Professor_innen profitieren von den Zuarbeiten der SHKs an ihren Lehrstühlen. Auch die Qualität der Bibliotheken würde ohne die Arbeit der SHKs massiv leiden. Für die gute Arbeit steht SHKs ein fairer Lohn zu, der ihnen das Leben in Berlin ermöglicht. Nach Jahren der Inflation und den immer steigenden Wohnungspreisen in Berlin ist nach 17 Jahren Lohnstillstand die Forderung nach 14€ pro Stunde mehr als gerechtfertigt. Auch sollte der Lohn an den Lohn des Mittelbaus, der teilweise sehr ähnliche Arbeit wie SHKs leistet, angepasst werden.

 

Mit dem Warnstreik zeigten SHKs bereits, dass sie nicht aus dem Uni-Alltag wegzudenken sind. Nun ist es Zeit, dass die Hochschulen den Wert der Arbeit anerkennen und entsprechend vergüten.

Wir möchten außerdem alle Studis, die sich über Ausfall ihrer Tutorien oder längere Wartezeiten in der Bibliothek beschweren, alle wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen und sonstige Angestellten der Hochschulen, die auf die Zuarbeit der SHKs angewiesen sind, und alle arbeits- und sozialrechtlich engagierten Menschen, die wie wir mit den Bedingungen, zu denen SHKs momentan arbeiten, unzufrieden sind, dazu auffordern, sich mit der Tarifkampagne zu solidarisieren (https://tvstud.berlin/solidaritaet/).

 

Als weiteres Zeichen der Solidarität werden wir an Tagen, an denen die studentischen Beschäftigten streiken, den Fachschaftsraum nicht öffnen.

 

Weitere Informationen zu den Forderungen sowie zum Streik findet ihr unter https://tvstud.berlin/forderungen/, sowie unter https://tvstud.berlin/#latestnews. Außerdem sind auf der Facebookseite der Initiative immer die neusten Veranstaltungen zu finden, bei denen sich alle (auch wenn ihr nicht an einer Hochschule beschäftigt seid, oder vielleicht auch gar nicht an einer Hochschule studiert) einbringen können: https://www.facebook.com/tvstud.berlin/.

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15.02.18 – Semesterabschluss mit der FSI

Hallo ihr Lieben!

Es ist soweit! Das monatliche[1] get_together, unser Kennlern- und Vernetzungstreffen für alle Studierenden der Gender Studies, Freund*innen und Interessierte, ist endlich wieder da!
Zum Abschluss dieses Semesters wollen wir uns noch einmal zusammenfinden und in gemütlicher Runde quatschen und trinken.
Ob ihr schon immer mal die Leute kennenlernen wolltet, die momentan die FSI-Arbeit machen, ihr Fragen, Anregungen oder Kritik für uns habt, oder einfach Lust auf einen entspannten Abend mit netten Menschen habt, ihr seid sehr herzlich eingeladen!
Genug der blumigen Worte, hier die hard facts:

Semesterabschluss-get_together am Donnerstag, den 15.02.18 ab 19:30 Uhr im Café Cralle (Hochstädter Str.10a – 13347 Berlin-Wedding, Mit Rollirampe, aber keine barrierefreien Toiletten).
Wir haben Plätze im Nichtrauchbereich reserviert.

Open for all genders, no space for any discrimination!

 

Wir freuen uns sehr auf euer zahlreiches Erscheinen und einen tollen Semesterabschluss.
Eure Gender-FSI

 


[1] Ach… das glaubt uns nach diesem Semester eh keine*r mehr…

++++++++++++++ English version ++++++++++++++

Dear all,

our “monthly” get-together will take place on the 15th of February, 7:30 pm at Café Cralle (Hochstädter Str.10a – 13347 Berlin-Wedding, it is wheelchair accessible, but does not have a wheelchair accessible toilet).

The get-together is open for everyone studying Gender Studies, their friends and others who are interested in Gender Studies.

Whether you want to get to know your fellow students or the people who are in the Fachschaft, you have any questions, suggestions, critical input or just want to hang out and network with friendly people, feel free to join us!

We reserved seats in the non-smoking area.

Open for all gender, no space for any discrimination.

Looking forward to seeing plenty of you!

Glitterly Greetings,
FSI Gender Studies

#4genderstudies

Hallo Welt!
Wir sind´s, die Gender Studies. Die männerhassenden, hysterischen, in Asterisken und Unterstriche verliebten Schreihälse der lauten Minderheit aus der queeren Filterblase. Und wir haben die Homo-Lobby im Schlepptau.
Was wir wollen? Nun, das ist längst kein Geheimnis mehr, seit die AfD zusammen mit christlichen FundamentalistInnen und „besorgten Eltern“ unsere Pläne aufgedeckt haben. Deshalb wollen wir heute ganz offen mit euch sein. Wir wollen die Weltherrfrauschaft.
  • Wir wollen eure Kinder in androgyne, pansexuelle Marionetten unseres Willens verwandeln.
  • Wir wollen die heterosexuelle, monogame Kleinfamilie zerstören. Wir wollen sie nicht nur verbieten, nein. Wir wollen jeden Gedanken an sie aus euren Köpfen tilgen.
  • Wir wollen die Hetero-Ehe abschaffen. Kinder können unserer Meinung nach nicht in einem Umfeld aufwachsen, das ihnen permanent ein solch unnatürliches Verhalten vorlebt. Kinder brauchen entweder zwei Mütter oder zwei Väter! Alles andere ist zu verwirrend für junge Menschen.
  • Wir wollen jedes gesprochene, geschriebene, gedruckte, gesungene, gedachte Wort kontrollieren. Ihr sollt genau so sprechen und denken, wie wir es wollen. Dazu denken sich unsere studentischen Hilfskräfte in pausenlos arbeitenden ThinkTanks neue Begriffe aus, um euch zu verwirren und völlig willenlos zu machen. (Die sind übrigens die einzigen SHKs, welche nach dem neuen und bislang geheimen TVStud III beschäftigt werden.)
  • Wir wollen das absolute Matriarchat! Wir wollen, dass Frauen uneingeschränkt über Männer herrschen, während gleichzeitig jede Form von Geschlecht abgeschafft ist. Männer sollen ihre sämtlichen Rechte verlieren, allen voran das Recht auf Lohnarbeit, Bier und Fußball. Diese unheilige Trias werden wir aufs entschlossenste bekämpfen.
 
… die Feuilletonist*innen der FAZ können sich an dieser Stelle den Speichel vom Kinn wischen und anfangen, ihren nächsten diffamierenden Kommentar über die Gender Studies zu schreiben. All jene, die sich dafür interessieren, was die Gender Studies für uns wirklich bedeuten, mögen gerne weiterlesen. Denn, oh Wunder, tatsächlich ist der obere Teil nicht unser Ernst, auch wenn er etwa der Darstellung der Gender Studies in einigen Medien entspricht.
    

Was aber bedeuten die Gender Studies für uns wirklich?

Gender Studies heißt für uns, die Gesellschaft kritisch auf Herrschaftsmechanismen zu untersuchen und diese zu kritisieren und abzubauen. Das heißt explizit eine einfache Einteilung in „gut und böse“ zu vermeiden. Wir verstehen, dass Menschen unterschiedlich positioniert sind, das heißt dass sie unterschiedliche Erfahrungen machen, je nachdem, wie sie von anderen wahrgenommen werden. Die gleiche Person kann dabei unterschiedliche Zuschreibungen und Identitäten in sich vereinen. So kann bspw. eine weiße Frau* auf Grund ihres Weißseins bestimmte Privilegien oder Vorteile haben, weil sie z.B. nicht durch racial profiling permanent von der Polizei kontrolliert und verdächtigt wird und nicht immer wieder gefragt wird, wo sie denn wirklich herkommt (und wann sie wieder dorthin zurück geht). Gleichzeitig kann sie als Frau* durch Sexismus diskriminiert werden, indem sie z.B. im Beruf trotz gleicher Qualifizierung wie männliche* Mitarbeiter für weniger kompetent gehalten wird und weniger Lohn für die gleiche Arbeit bekommt.
Es gibt für uns also keine einfachen Einteilungen von Personen in „nur privilegiert“ und „nur marginalisiert“ oder „gut“ und „böse“. Es gibt jedoch Personen, die bestimmte Erfahrungen wegen Herrschaftsmechanismen wie Rassismus, Sexismus o.a. machen und andere, denen diese Erfahrungen erspart bleiben. Diese verschiedenen Erfahrungen und Standpunkte zu berücksichtigen ist uns wichtig und Teil unserer Arbeit. Wenn z.B. der gesamte Kanon vieler Disziplinen fast ausschließlich aus weißen cisMännern* besteht, fragen wir uns, welche Erfahrungen dort vernachlässigt werden, welche relevanten Punkte nicht vertreten sind und was daraus für unser Verständnis dieser Disziplin oder von Wissenschaft allgemein folgt.
Das heißt auch, uns zu fragen, wie und warum bestimmte Kategorien auf diese oder jene Art und Weise verstanden werden, wo sie herkommen, wie sie begründet werden und ob das tatsächlich überzeugt, oder ob dadurch lediglich oder überwiegend das Machtinteresse bestimmter Gruppen ausgedrückt wird.
Daraus folgt für uns außerdem, dass wir uns damit auseinandersetzen, welche Privilegien wir in dieser Gesellschaft haben, die wir womöglich für selbstverständlich halten, und warum andere Personen nicht die gleichen Möglichkeiten haben. Wir versuchen mit diesem Wissen, weitere Diskriminierung zu vermeiden und bestehende zu beenden.
Zu diesem Zweck sind die Gender Studies transdisziplinär angelegt, das heißt, dass wir verschiedene Zugänge und Methoden u.a. aus juristischen, medien-, kultur-, bildungs-, sozial- und naturwissenschaftlichen Disziplinen verwenden, analysieren und weiterentwickeln.
    
„Dieser erste Grundsatz stellt die Grundlage von feministischem Aktivismus und Wissen dar: die Erkenntnis darüber, inwiefern Institutionen als Glücksversprechen aufgebaut sind; Versprechen, die häufig die Gewalt dieser Institutionen verschleiern. Wir sind gewillt, diese Gewalt offenzulegen: die Gewalt der Erhöhung der Familie, der Paarbeziehung, der Fortpflanzung als der Grundlage eines guten Lebens; die Gewalt, die durch Institutionen reproduziert wird, die es als unloyal darstellen, über Gewalt zu sprechen. Wir werden die Glücksmythen des Neoliberalismus und des globalen Kapitalismus aufdecken: die Einbildung, dass das System, welches für nur wenige privilegierte Menschen geschaffen wurde, das Glück/lichsein von vielen oder einer Mehrheit zum Ziel hätte.
Glücksmythen zu entlarven, bedeutet auch, gewillt zu sein, eine Spaßverderber*innen-Zuschreibung zu erhalten.“ (Sara Ahmed – Feministisch Leben! Manifest für Spaßverderberinnen – 2017)
#4genderstudies

get_together am 30.11.

Hallo liebe Menschen,

wir laden euch herzlich zu unserem monatlichen get_together am Donnerstag, den 30.11. ab 19 Uhr ein.
Wir treffen uns im Südblock um mit Gender Studis (see what I did there?), Freund*innen und anderen Interessierten einen schönen Abend zu verbringen, uns zu vernetzen und friends 4 life zu werden.
Kurze Info zum Südblock: Der Südblock befindet sich am Kottbusser Tor in der Admiralstraße 1-2, ist mit Rolli zugänglich und hat ungegenderte Toiletten. Es gibt sowohl Getränke mit als auch ohne Alkohol.
Wir freuen uns darauf, einen schönen Abend mit euch zu verbringen!
Glitzer-Grüße,
eure Gender FSI

Regelmäßiges Treffen

Guten Abend, liebe Menschen,

der Termin für das reguläre Fachschaftstreffen in diesem Semester steht fest!
Wir treffen uns immer am Montag, 16-18 Uhr, im Fachschaftsraum in der Georgenstraße 47, Raum 1.06.
Wir freuen uns auf Neuzugänge!
Glitzernde Grüße
eure Gender-FSI

Druckzeiten und offener Raum

Wir bieten dieses Semester (fast) jeden Tag der Woche an, mit Menschen aus der FSI zu reden, Tee zu trinken, sich beraten zu lassen, und auf Soli-Basis zu drucken.

Der Raum ist geöffnet:

Montag, 12-14; 15-19
Dienstag: 14-19
Mittwoch: 12-14
Donnerstag: 14-16

Wir behalten uns Änderungen zur Zeit noch vor, und es kann vorkommen, dass ihr euch in einem Büro auf der Etage melden müsst, das steht dann aber alles an der Tür oder auf dem Blog. Nichtsdestotrotz hoffen wir, dass ihr das Angebot in Anspruch nehmt!

PS: Druckt bei uns, helft uns, das Druckmonopol der PC-Pools und Bibliotheken zu untergraben und ein neues zu errichten

Regelmäßiges FSI-Treffen Wintersemester 2017/18

Hallo lieber Mitstudierende der Gender Studies.
Die FSI Gender Studies sucht nach einem neuen Termin für ihr wöchtenliches Treffen.
Um möglichst vielen die Möglichkeit zu bieten, selbst in der FSI aktiv zu werden, haben wir dafür eine Doodle-Umfrage erstellt. Wir möchten alle, die sich gerne in der FSI engagieren wollen, herzlich dazu einladen, an der Umfrage teilzunehmen, um den Termin zu finden, der dieses Semester am besten passt.

Zum Doodle

Möglichkeiten des Engagements in der FSI umfassen u.a.:
– Mitarbeit in den hochschulpolitischen Gremien und AGs des ZtG und der KSBF
– Organisation und Durchführung von Kennlern- und Vernetzungstreffen, Workshops, Vorträgen, Podiumsdiskussionen und anderen Veranstaltungen
– Studierendenberatung
– Übernahme von Druck-Schichten (Öffnung des FSI-Raums, um Studis den FSI-Drucker gegen Spende oder umsonst nutzen zu lassen)
– Organisation von Fachschaftsfahrten (wenn es irgendwann genug Leute und Kapazitäten gibt, um diese tatsächlich zu organisieren, können sie Wirklichkeit werden!)
– irgendwas mit Glitzer
– was immer euch einfällt, bringt eure Ideen gerne ein! Die FSI ist dazu da, die Wünsche und Interessen der Fachschaft, d.h. aller Studierender der Gender Studies, zu vertreten. Also auch deine! 😉

Glitzernde Grüße
eure FSI Gender Studies

Erstes Fachschaftstreffen im WiSe 17/18

Hallo liebe  Menschen,

am Freitag, den 20.10.2017, treffen wir uns um 14:00 im Fachschaftsraum (Geo 47, Raum 1.06) zum FSI-Treffen! Das Treffen wird knapp 2 Stunden dauern und rumor has it, es gibt Tee.
Wir freuen uns, wenn ihr zahlreich erscheint und wünschen einen guten Semesterstart 🙂

Glitzernde Grüße,

eure Gender FSI

PS: Der Termin wird noch nicht entgültig sein, wir treffen uns mit allen Interessierten und legen dann per doodle ein reguläres Treffen fest.

Ankündigung Workshops auf dem Kennenlerntreffen am 13.10.

dear all,

wie wir heute morgen auf den Erstitagen schon angekündigt haben, werden wir morgen im Rahmen des Kennenlerntreffens im faq Infoladen, zwei kleine Workshops anbieten.

Damit ist der Plan für morgen folgender:

Freitag, 13.10.2017 ab 15 Uhr im faq Infoladen Treffen zum Kennenlernen, Quatschen und Snacken.
Es wird kleine vegane Snacks sowie alkoholfreie Getränke geben.

15:30 Uhr Workshop „Wenn ich das gewusst hätte – Tipps und Tricks für das Studium“ unter anderem mit Informationen zu Bafög, Nachteilsausgleich, Semtix, Semester- und Studienplanung und Technik

17:00 Uhr Workshop „Surviving Uni – Self Care im Studium“

Das Ende der Veranstaltung ist auf 20:00 Uhr angesetzt, damit ihr anschließend in Gruppen noch weitergehen oder anderen Abendterminen nachgehen könnt.

Ihr seid herzlich eingeladen, auch andere nicht-Erstis mitzubringen, frei nach dem Motto „the more the merrier“.

Bis dann und mit glitzernden Grüßen,

eure FSI