Vom ‘Helden der Arbeit’ zum ‘zärtlichen’ Vater? Männlichkeitskonstruktionen in der DDR und in Ostdeutschland“

PD Dr. Sylka Scholz von der TU Dresden wird im „Rotkäppchensalon“ einen Vortrag zum Thema „Vom ‘Helden der Arbeit’ zum ‘zärtlichen’ Vater? Männlichkeitskonstruktionen in der DDR und in Ostdeutschland“ halten.

„Der ‚Held der Arbeit‘ in seiner prototypischen Verkörperung durch den Bergmann Adolf Hennecke galt als hegemoniales Männlichkeitsideal in der frühen DDR. Doch diese heroisierte, ideologisch aufgeladene Männlichkeitskonstruktion verlor bereits ab den 1970er Jahren an Geltungskraft. Fast unbemerkt trat der ‚zärtliche Vater‘ als alternative Männlichkeitskonstruktion an seine Seite und gewann in den 1980er Jahren an Format. Der Vortrag zeichnet diese Entwicklung nach und fragt, inwieweit die Figur des ,zärtlichen Vaters‘ mit dem ‚neuen Vater‘, einer Diskursfigur, die ab den 1980er Jahren in Westdeutschland entstand, korrespondiert. Entfaltet wird die These, dass sich Vaterschaftskonzepte und Vaterschaftspraxen in Ost-und Westdeutschland auch zwanzig Jahre nach der Vereinigung beider deutscher Teilstaaten erheblich unterscheiden.“

Im Anschluss an den Vortrag wird es einen kleinen Empfang mit Sekt und Snacks geben, bei dem die Diskussionen fortgeführt und vertieft werden können. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wann: Donnerstag, den 30.05.2013

Uhrzeit:  20.00 Uhr

Wo: „Rotkäppchensalon„, Institut für Sozialwissenshaften der HU Berlin, Universitätsstr. 3b, im Raum 002

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