Vortrag „Feministische Kritische Theorie? Potential, Leerstellen, Perspektiven“

Feministische Theoriebildung, ob im akademischen oder im politischen Bereich, wird nicht selten von postmodernen und poststrukturalistischen Theoremen geprägt. Die Kritik der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft im Allgemeinen sowie des Patriarchats, der Klassenverhältnisse oder Rassismus im Besonderen verbleibt zunehmend auf einer personalen Ebene, beschreibt häufig Care-Ökonomien und widmet sich selten der Einordnung und Bewertung spezifischer historisch gewordener Strukturen und Phänomene.

Welchen Beitrag kann die Kritische Theorie für feministische Theoriebildung und Politiken in Hinblick auf Fragen rund um die Möglichkeit und Gestalt von Kritik, unter anderem in Bezug auf das bürgerliche Subjekt, leisten? Kann es Anschlusspunkte an die aktuelle feministische Forschung geben? Dies wird Andrea Maihofer in einem Einführungsvortrag erläutern.

Andrea Maihofer ist Professorin für Geschlechterforschung und Leiterin des Zentrums Gender Studies an der Universität Basel. Sie arbeitet u.a. zu Männlichkeitsforschung, Geschlechtertheorie und feministischer Gesellschaftstheorie.

Der Vortrag wird organisiert vom Projekttutorium „(K)ein Denken in Vermittlungen? Zur Verbindung von Kritischer Theorie und Feminismus“ an der HU Berlin und steht allen Interessierten offen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Datum: 24.01.2013

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: Humboldt-Universität Berlin, Dorotheenstraße 26, Hörsaal 207

Verkehrsverbindung: S+U Friedrichstraße

Kontakt: pt_kritischetheorie_feminismus@web.de

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