Konferenz Postkoloniale Gesellschaftswissenschaften – Anmeldung noch bis zum 01.06.2011 möglich!

Postkoloniale Gesellschaftswissenschaften. Eine Zwischenbilanz

Veranstalterinnen: Prof. Dr. Claudia Bruns, Prof. Dr. Ina Kerner und Prof. Dr. Julia Lossau

Programm

Freitag, 17.6.2011

09:30 – 10:00: „Get Together“
10:00 – 10:15: Einführung
10:15 – 12:00: Disziplinäre Positionen I
PD Dr. Ulrike Lindner (Bielefeld), PD Dr. Maren Möhring (Köln): Geschichtswissenschaften
Prof. Dr. Julia Lossau (Berlin): Geographie

13:30 – 15:15: Disziplinäre Positionen II
Prof. Dr. Sérgio Costa (Berlin): Soziologie
Prof. Dr. Ina Kerner (Berlin): Politikwissenschaft

15:30 – 17:15: Disziplinäre Positionen III
Dr. Daniel Münster (Halle): Ethnologie
PD Dr. Gabriele Dietze (Berlin): Kulturwissenschaft

18:00 – 20:00: Podiumsdiskussion
Postkoloniale Positionen innerhalb und außerhalb der Wissenschaft
Prof. Dr. Sabine Broeck (Bremen), Dr. Larissa Förster (Köln), Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez (Manchester), Dr. Serhat Karakayali (Halle), Prof. Dr. Viktoria Schmidt-Linsenhoff (Trier)

Samstag, 18.6.2011

09:30 – 12:30: Fachvorträge mit Diskussion

Session 1: Postkoloniale Aufbrüche
Kristiane Gerhardt (Göttingen): Jüdische Geschichte goes postcolonial – Perspektiven und Chancen für die Historiographie der mitteleuropäisch-jüdischen Geschichte und deren Implikationen für eine koloniale „Verfasstheit“ des deutschsprachigen Mitteleuropas vor 1880
Kristin Skottki (Rostock): Das Mittelalter dekolonisieren? Zum Verhältnis von Mediävalismus, Orientalismus und Okzidentalismus
Dr. Michi Knecht (Berlin), Prof. Dr. Regina Römhild (Berlin): Ethnologische Perspektive auf Europa
Dr. Christine Löw (Kassel): Postkoloniale Theorien in der deutschsprachigen Politikwissenschaft – Zwischen Vereinnahmung und kritischem Stachel

Session 2: Konvergenzen und Konfrontationen
Ulrike Höppner (Berlin): Macht und Widerstand. Eine Annäherung an Konvergenzen politischer und postkolonialer Theorie
Prof. Dr. Susanne Gehrmann (Berlin): Zur Verschränkung von Literatur und Gesellschaftsanalyse in postkolonialen afrikanischen und afro-französischen Romanen und Essays
Dr. Manuela Boatc_ (Berlin): Der einzigartige Westen. Rationalität und freie Arbeit als Grundlagen von Exzeptionalismus
Floris Biskamp (Gießen): 9/11 durch die Linsen von Kritischer Theorie und Postcolonial Studies

Session 3: Bildung und Wissen/Nichtwissen
Dr. des. Jana Tschurenev (Zürich): „Geteilte Geschichte“ statt „Verwestlichung“. Neue Perspektiven auf die Anfänge moderner Schulbildung in Indien
Marietta Mayrhofer-Deák (Wien): Bildung, Schule, koloniales Erbe? Zur Integration postkolonialer Perspektiven in der Bildungssoziologie
Dr. Wiebke Keim (Freiburg), Dr. Ercüment Çelik (Freiburg), Dr. Veronika Wöhrer (Freiburg), Christian Ersche (Freiburg): Universalität und Akzeptanzpotential von Gesellschaftswissen – Zur Zirkulation von Wissensbeständen zwischen Europa und dem globalen Süden
PD Dr. Ulrike Stamm (Berlin): Zum Verhältnis von Anerkennung und Nichtwissen innerhalb der postkolonialen Theorie

12:30 – 14:30: Mittagspause

14:30 – 17:30: Fachvorträge mit Diskussion

Session 4: Globale Verflechtungen
Prof. Dr. Reinhart Kößler (Freiburg), Dr. Ingrid Wehr (Freiburg): Verflochtene Geschichte und Multiple Modernen: Aktuelle Perspektiven auf „Entwicklung“
Prof. Dr. Anke Strüver (Hamburg): Zwischen care und career: Trans-lokale Arbeits- und Alltagspraktiken von Migrantinnen in haushaltsnahen Dienstleistungen
Dr. Malte Steinbrink (Osnabrück): Gazing at how the OTHER half lives
Dr. Sybille Frank (Darmstadt): When „the Rest“ enters „the West“: Indien in Österreich und in der Schweiz

Session 5: Körper und Geschlecht in postkolonialen Konstellationen
Daniel Bendix (Manchester): Postkoloniale Entwicklungspolitik? Auf der Spur der deutschen Müttergesundheitspolitik in Tansania
Anne Mariss (Kassel): Geschlechterbezogene Bilder von außereuropäischen Räumen in wissenschaftlicher Reiseliteratur des 18. Jahrhunderts
Astrid Kusser (Köln): Minor histories als postkoloniale Herausforderung der Geschichtswissenschaft
Dr. Mona Motakef (Berlin): Wer gibt? Eine postkoloniale und geschlechtersoziologische Revision zur Organspendebereitschaft

Session 6: (Post-)koloniale Strukturen und Diskurse
Dr. Teresa Koloma Beck (Marburg): Das Erbe der Gewalt
Dr. Adiyanti Sutandyo-Buchholz (Serpong/Esslingen): The Role of Women in Postcolonial Urban Development in Indonesia
Simon Goebel (Augsburg): „Deutsche Kolonien“ – Seriöse Dokumentation oder kolonialer Kitsch. Eine Dokumentarfilmanalyse aus postkolonialer Perspektive
Dr. Anne Peiter (Saint-Dénis, Réunion): Gipfel der Einzigartigkeit und koloniale Eroberung. Zur deutschsprachigen Bergsteigerliteratur über den Himalaya 1918–1945

17:30 – 18:00: Pause

18:00 – 19:30: Zusammenführung und Abschlussdiskussion

Tagungsort
Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude
Unter den Linden 6
10999 Berlin

Freitag, 17. 6.2011: Senatssaal (Raum 2027/28)
Samstag, 18.6.2011: Senatssaal (Raum 2027/28) und andere Räume

Anfahrtsbeschreibung unter http://www.hu-berlin.de/hu/lage/

Konferenzgebühren:
regulär 25 €; ermäßigt 10 € (Studierende/Geringverdienende)

Anmeldung:
bis 1.6.2011 per Email an postkolonial@web.de

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