stupa wahlen 27. & 28.1.2009

liste 19 mutvilla/gender studies

Unser LesBiSchwulQueerTranssexuellesTransidentischesIntersexuellesAsexuelles
Transgender-Programm:

feministisch – emanzipatorisch – links
1. Gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse zeigen sich in universitären Strukturen und den wissenschaftlichen Diskursen. Wir wollen Marginalisierte sichtbar machen, vertreten und ins
Zentrum rücken. Wir fordern Solidarität mit an den Rand der Gesellschaft gedrängten Menschen.

2. Wir bewegen uns im Spannungsfeld zwischen dem Recht auf Integration und dem Willen zur Emanzipation. Als LesBiSchwuleTrans* und sonstige sexuelle Dissident_Innen zeigen wir Präsenz in politischen Gremien – auch um radikale Kritik an herrschenden Strukturen in sie hineinzutragen.

3.Dabei bedeutet feministische Kritik für uns unter anderem gegen Sexismus, für Freiräume und auch für verstärkte Frauenförderung einzutreten.

4. Es gibt zwei Geschlechter ? und niemand passt rein. Wir wollen über binäre Strukturen hinausdenken und hinausgehen.

5. Wir treten ein für den Erhalt und die Stärkung der studentischen Selbstverwaltung.

6.Wir wollen Strukturen erhalten und fördern, die kritische Wissenschaft ermöglichen. Wir sind gegen den Zwang zu einem gradlinigen Studium und fordern die Möglichkeit zu feministisch-queerem Studieren für ALLE – mit Zeit und Raum für „scheinloses“ Engagement an der Uni (z.B. beim frauencafe…).

7. Wir fordern eine offene Universität: Die fängt spätestens bei barrierefreien Hörsälen an und hört bei Antirassismus noch lange nicht auf.

8. Dies alles und mehr ist linke Politik.

Die „Liste mutvilla“ ist ohne Unterbrechung seit 1993 als schwul-lesbische Interessenvertretung im Studierendenparlament der Humboldt-Uni. Ihre Vertreter_Innen waren maßgeblich am Aufbau der Strukturen studentischer Selbstverwaltung
beteiligt. Im Wintersemester 99/00 traten wir zum ersten Mal als Doppelliste „mutvilla – gender studies“ an. Aus schwul-lesbisch wurde LesBiSchwulQueerTranssexuellTransidentischIntersexuellAsexuellTransgender, was auch mit einer Stärkung der feministischen Inhalte verbunden war.

Wahllokale und Öffnungszeiten:

zentrale Wahllokale:
Unter den Linden 6 (Hauptgebäude)
Garderobe gegenüber dem Audimax
Di und Mi 09:30-18:30 Uhr

Mensa Nord
-> (voraussichtlich) jeweils 12:00-14.30 Uhr

über dezentrale Wahllokale könnt ihr euch hier erkundigen (liste ist bisher leider nicht vollständig):
http://www.refrat.de/wahlen/2009/lokale09.html

Bitte Semesterticket und einen Perso/Führerschein nicht vergessen!!

Infos zu anderen Listen sowie allgemeine Infos zur Wahl unter:
http://www.refrat.de/wahlen/2009/

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