Queer-literarischer Salon

Ab Mitte Mai ist es soweit: der Queer-literarische-Salon  wird das Licht der Welt erblicken und ist begierig darauf Dich kennenzulernen.
 
Die Räume queerer Subkultur sind eher rar gesät, auch wenn insbesondere in jüngster Zeit Veranstaltungen (Partys, Konzerte, Vorträge, Info-Veranstaltungen und Kunstausstellungen) zum Thema Transgender, Trans-, Inter-, Homo-, Bi-, Pomo-Sexualität / Identität etc. hier und da aus dem Boden sprießen. Ein Raum des kritischen, entspannten, leidenschaftlichen und erholsamen Austauschs und der Vernetzung soll geschaffen werden, der möglichst jedem_r zugänglich ist.  Zu diesem Zweck veranstalten wir den Queer-literarischen-Salon ab Mitte Mai jeden Montag im Café Engelchen, auf der Adalberststraße in Kreuzberg.
 
Die Idee, die sich hinter dem Queer-literarischen-Salon verbirgt, ist aber nicht einzig einen öffentlich-privaten Raum, sondern insbesondere eine Bühne zur Verfügung zu stellen, für alle, die einen inhaltlichen, vielleicht einen geistreichen, vielleicht einen gefühlvollen Austausch suchen; ein respektvolles Feedback  wünschen; ihre zu Papier gebrachten Gedanken, Assoziationen, Hirnakrobatiken und irrationalen Ergüsse einer kleinen, interessierten Öffentlichkeit darbringen möchten. Nicht Erfolg, Talent, Bewertung und Verwertbarkeit von Kunst und Künstler_in sollen hier im Vordergrund stehen, sondern das Bedürfnis in respektvoller Atmosphäre thematisieren zu können, was in der Regel auf den Bühnen des „Öffentlichen“ nicht verhandelt wird und werden soll/darf/kann oder unverstanden bleibt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um die Vorstellung bereits veröffentlichter Texte, einer kleinen (Theater)Performance, einem Poetry-Slam, Tagebuchaufzeichnungen, e!
 inem Bühnen- bzw. Lesedebüt, um journalistische, poetische, narrative, surrealistische, essayistische, lyrische oder Prosa Texte handelt, einem Vortrag zu einem Thema, das Dir am Herzen liegt, oder dem Wunsch nach einer Diskussion zu einer Dich bewegenden Fragestellung.
 
Auch inhaltlich sollen die Ideen möglichst keinen Einschränkungen unterliegen. Sowohl politische, philosophische und sozialkritische Beiträge zu Themen wie Gender, Rassismus, Sexismus, Homo- und Transphobie, Heteronormativität, sozialer Ungerechtigkeit, Diskriminierung, queerer und alternativer Handlungspraktiken und Interventionen  etc. etc. sind gewünscht, als auch Texte und künstlerische Darbietungen, die nicht spezifisch politische Themen fokussieren, sondern von Liebe, Leid, Freude, Wut und Sehnsucht handeln. Interessant wird es letztlich vielleicht sein, zu beobachten wie und ob diese Themen in einander verschränkt sind.
 
Wenn Du das Programm mit Deiner Musik vervollkommnen möchtest und du hierfür mit geringer Technik auskommst, bist Du herzlich eingeladen, mit dabei zu sein. Auch kleine filmische Beiträge können in naher Zukunft gezeigt werden, im Moment allerdings fehlt hierfür noch die entsprechende Technik.
 
Wenn du also Interesse hast, die Bühne des Queer-literarischen-Salons zu erklimmen  und einen oder auch mehrere Montagabende mit deinem Beitrag zu bereichern, dann melde dich ganz einfach an. Sende eine email an:
 
 info_at_queer-literarischer-salon.com
 
mit einer kurzen formlosen Beschreibung dessen, was du gerne aufführen, lesen, vortragen etc. möchtest, der Dauer Deiner Darbietung und eines Wunschtermins (immer Montag abends). Falls noch Fragen und/oder Unsicherheiten bestehen, werde ich versuchen sie schnellstmöglich aus dem Weg zu räumen.
 
 In freudiger und gespannter Erwartung auf Eure Ideen,
 VdVendetta  (Dreckingz)

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