get_together 28.07.16

Hallo Welt, hallo Menschen!

Bald ist wieder ein Momat rum – und das bedeutet, unser get_together nähert sich!
Dieses Mal fällt es auf einen Donnerstag, den 28.07.2016, wieder ab 20 Uhr im Südblock.
Wie die letzten Male auch bieten wir euch eine nette Runde zum kennenlernen, vernetzen, quatschen, beschweren, lachen, oder was immer euch einfällt.
Essen und Getränke gibt es vor Ort im Südblock oder in einem der umliegenden Spätis oder Restaurants (aka. Dönerbuden).

Das get_together ist offen für alle Personen, jedwede Form diskriminierenden Verhaltens wird jedoch nicht geduldet!

Der Südblock befindet sich ziemlich direkt am U-Bahnhof Kottbusser Tor.
Die Räumlichkeiten sind barrierefrei und verfügen über ungegenderte Toiletten.

Hier nochmal die Adresse:
Südblock
Admiralstr. 1-2
10999 Berlin

 

Es grüßt euch liebst glitzernd
eure FSI Gender Studies

Berufungskommission Professur für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien

Es wird demnächst eine Berufungskommission für die Professur für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien gegründet. Dafür braucht es noch mindestens eine studentische Person aus den Gender Studies. Diese Person kann mitentscheiden, wer letztlich die Professur für den oben genannten Stuhl bekommt.
Es ist egal, ob du Gender Studies im BA oder MA studierst. Das Wichtige ist, dass du das Interesse und die Zeit mitbringst, dich mehrmals über einen längeren Zeitraum (meistens mind. 1 Semester) mit der Kommission zu treffen und dich mit der Thematik zu beschäftigen.

Wenn du Interesse hast in der Berufungskommission mitzuwirken, melde dich bitte zum 08.07. per Mail bei uns. Wir würden uns freuen, wenn du dich kurz selbst vorstellen könntest und angibst, ob du BA oder MA studierst und in welchem Semester.

Ein kurzer Überblick über das Thema:
Susanne Baer ist die derzeitige Inhaberin der Professur für Öffentliches Recht und Geschlechter an der juristischen Fakultät. Sie ist aber momentan einberufen als Richterin am Bundesverfassungsgericht und kann die Professur daher gerade nicht wahrnehmen. Deswegen wird eine Vertretung gesucht.
Die Person, die die Professur übernimmt, wird über eine Berufungskommission ausgewählt. Diese wird sich zusammensetzen aus den Fachbereichen Jura und Gender Studies. Vertreten sein werden in der Kommission Professor_innen, wissenschaftliche Mitarbeiter_innen, studentische Personen (dazu würdest du dann gehören) und Sonstige Mitarbeiter_innen.

Falls noch weitere Fragen zu dem Thema bestehen, kannst du sie gerne an Ilona Pache stellen: ilona.pache@gender.hu-berlin.de

eure FSI

get_together 28.06.

Wir möchten als FSI allen Gender Studierenden und friends/interessierten die Möglichkeit bieten, sich untereinander auch außerhalb der Uni zu vernetzen, oder uns als Fachschaftsinitiative möglichst locker und ungezwungen kennenzulernen. Zu diesem Zweck organisieren wir einmal monatlich an einem möglichst barrierefreien und ungegenderten Ort ein get_together.

Das nächste dieser Treffen haben wir auf Dienstag, den 28.06.2016 angesetzt. Wir treffen uns dann ab 20 Uhr am Südblock. Der Südblock ist per Nahverkehr am besten über das Kottbusser Tor (U1, U8) zu erreichen.

Weitere Infos über den Ort gibt es hier auf der Webseite: http://www.suedblock.org/wp/

Vorschläge für andere Bars, Cafes und Räume nehmen wir immer gerne entgegen.

Glitzernde Grüße,

eure FSI

Mailing-Liste für Updates

Wie bereits vor ein paar Wochen angekündigt, haben wir mittlerweile eine Mailing-Liste gefunden. Ihr könnt euch dort eintragen und bekommt dann Updates über unsere Aktivitäten und andere möglicherweise interessante Aktionen, Ausschreibungen oder Veranstaltungen direkt ins virtuelle Postfach.

Wenn du das möchtest, hast du zwei Möglichkeiten:

Entweder kannst du uns einfach eine Mail schreiben mit der Bitte, von uns in die Liste eingefügt zu werden. Dafür nutze bitte die übliche Adresse (fachschaftsini.genderstudies@googlemail.com) und schreibe in den Betreff „Mailing-Liste FSI“.

Du kannst dich auch manuell selbst eintragen und uns ein wenig Arbeit sparen. Dafür klicke bitte auf diesen Link. Dort gibt es eine Zeile, in der du deine Mailadresse eintragen kannst und dann die Mailingliste abonnierst.

Glitzernde Grüße und noch einen bunten Abend wünschen wir allen Lesenden,

eure FSI

2. get_together

Liebe Menschen, es ist so weit.

Das zweite get_together der Gender-FSI, unser fortan monatlich stattfindendes Vernetzung-Kennlern-Austausch-Treffen, welches wir bereits kürzlich hier ankündigten, steht fest.

 

Es wird am Donnerstag, den 26.05.2016 ab 20 Uhr im „Südblock“ stattfinden.

 

Idee des Treffens ist es, dass sich Studierende der Gender-Studies, Freund*innen, Interessierte und alle, die uns gerne kennenlernen und/oder sich mit uns vernetzen möchten, in einer entspannten Atmosphäre treffen können. Ob ihr dabei über die Uni und Hochschul- oder andere Politik diskutieren oder nur einen entspannten Abend verbringen und eine Limo trinken möchtet, oder ob euch noch etwas ganz anderes vorschwebt… all das und noch viel mehr soll möglich sein.

(no racism, no sexism, no bullshit)

 

 

Adresse des „Südblock“: Admiralstraße 1-2, 10999 Berlin, direkt am U-Bhf Kottbusser Tor
Die Location ist barrierefrei(er) und verfügt über ungegenderte Toilettenräume.

Tag der offenen Tür am 18./19.05.2016

Hallo ihr lieben Menschen da draußen.

Frohlocket und feiert, es gibt eine neue Fachschaftsinitiative der Gender Studies an der HU!

Wir – das sind einige Personen, die Gender Studies im BA oder MA studieren und sich momentan als FSI zu etablieren versuchen.

Damit ihr uns kennenlernen und euch vielleicht selbst an der Uni engagieren könnt, haben wir momentan folgende Infos und Termine zum vormerken für euch:

Am 18. und 19. Mai 2016 finden an der HU wieder einmal Tage der offenen Tür für Studieninteressierte statt. Speziell für die Gender Studies gibt es am 19.05.16 von 10-12 Uhr eine Infoveranstaltung in der Dorotheenstr. 24, Raum 1.308.

Im Anschluss daran habt ihr die Möglichkeit uns im FSI-Raum 1.06 in der Georgenstraße 47 zu besuchen, wo wir euch von 12-16 Uhr für Fragen zu Verfügung stehen. (1. OG, am Fahrstuhl rechts, gegenüber der Gender-Bib). Mit Rollstuhl zu erreichen.

(Solltet ihr bereits vorher in der Infoveranstaltung sein, bieten wir sogar einen Geleitservice zum Raum an.😉 )

In nächster Zukunft wird unser zweites, monatlich stattfindendes „get_together“-Treffen stattfinden, genauere Details werden hier veröffentlicht, sobald sie feststehen. Wir möchten aber bereits jetzt alle einladen, die Interesse daran haben, uns kennenzulernen, sich zu vernetzen oder einfach einen entspannten Abend zu verbringen. (Rassismus, Sexismus, LGBTIQ*-Feindlichkeit sowie jegliches andere diskriminierende Verhalten wird nicht geduldet!)

Außerdem wird es (möglichst) bald einen Mail-Verteiler geben, über den wir euch sporadisch mit Newslettern rund um die Gender Studies, die FSI und alles, was uns sonst noch wichtig oder witzig erscheint zu versorgen gedenken. Weitere Infos dazu folgen ebenso hier auf dem Blog.

Übergabetreffen FSI

Für alle, die interessiert sind, die Fachschaftsinitiative Gender Studies wieder zu beleben, findet ein Treffen statt, an dem ihr euch neu zusammenfinden könnt. Außerdem kommen ehemalige FSI-Menschen, die bereit sind, euch zu erklären, wie die Gremien am ZtG funktionieren.
Dienstag, den 26.04.2016, 16-18 Uhr, Georgenstraße 47, Raum 1.05. (1. OG, am Fahrstuhl rechts, gegenüber der Gender-Bib). Mit Rollstuhl zu erreichen.

Orientierungstage für Gender-Erstis

Am Donnerstag, den 08.10.15 von 10 bis 16 Uhr und am Freitag, den 09.10.15 ab 18 Uhr finden die Orientierungs- und Einführungstage (OE-Tage) für Erstsemester-Student_innen (Bachelor und Master) des Studiengangs Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
Die OE-Tage richten sich vor allem an Student_innen der Gender Studies im ersten Semester, aber auch an Student_innen höherer Semester. Ihr habt dabei die Möglichkeit, das ZtG, Eure Prüfungsordnung und Eure Kommiliton_innen kennenzulernen und Euch austauschen. Ihr könnt alle Eure Fragen bezüglich des Studiums und noch viel mehr loswerden und in einem gemütlichen Umfeld die Menschen näher kennenlernen, die mit Euch zusammen durchs Studium gehen werden.

Ablauf der OE-Tage:

Donnerstag (08.10.15) Georgenstraße 47, Raum 00.9 und 0.10.
10 Uhr Beginn: Begrüßung und Vorstellung der FSI und verschiedener Referate.
11.30 Trennen in BA und MA und Kennenlernen
12.30 Fragerunde zur Prüfungsordnung und ähnlichem
13.30 Mittagspause, gemeinsam in die Mensa gehen
14.30 Führung durch das ZtG
15.30 Ende. Danach beantworten wir gern offene Fragen, wie zum Stundenplan

Freitag (09.10.15), Krähe
Ab 18 Uhr ist ein gemütliches Beisammensein im Café Krähenfuß mit Snacks und Getränken geplant. Aktuelle Infos geben wir am Donnerstag, bzw. werden auf dem Blog zu finden sein: Bitte nochmal nachschauen!

Wir freuen uns auf Euch, also kommt zahlreich!
Wir sagen jetzt schon mal: Herzlich Willkommen!

Eure FSI Gender Studies

Statement zum Ausschluss von R.

Liebe Student*innen der Gender Studies, liebe Interessierte,

Anfang Juli 2015 sah sich die weiß und mehrheitlich cis*-positionierte Fachschaft Gender Studies (FSI) dazu gezwungen, eine weiß und trans*-positionierte Person (R.) auszuschließen. Im Rahmen seiner_ihrer Fachschaftsarbeit kam es zu massiven rassistischen Äußerungen und Handlungen durch R. Dass erstmalig so ein drastischer Schritt, ein Ausschluss, nötig ist, möchten wir an dieser Stelle begründen und unsere Entscheidung öffentlich darlegen. Denn Rassismus ist keine Privatangelegenheit!

Im Zuge eines Seminars der Gender Studies bei Lann Hornscheidt im Sommersemester 2015 wurde gegen den, von Lann Hornscheidt ausgeübten, Rassismus interveniert. Eine beteiligte, cis-positionierte, PoC (N.) hat nach der Intervention die FSI davon in Kenntnis gesetzt.

R.s Reaktion darauf war in mehrfacher Hinsicht anmaßend und diskriminierend. Als weiße Trans*-Person verlangte R. von der WoC spezifische Auskünfte über die race- und gender-Positionierungen innerhalb der Interventions-Gruppe. Denn schließlich sei der weiße Raum, in dem interveniert wurde, ein Schutzraum für Trans*-Personen. Somit müsse, als Legitimation, ein_e Trans*Inter*GnC (Gender non Conforming) PoC oder Schwarze_r in die Intervention involviert sein.
Wenn ein_e solche_r nicht gefragt werden könne, müsse letztlich eine weiße Trans*Inter*GnC Person die Erlaubnis erteilen, in einem „weißen Trans*Schutzraum“ zu intervenieren, zum Beispiel R. selbst.
N. weigerte sich, Auskünfte über die Positionierungen der Beteiligten zu geben. Die WoC wies R.s uneinsichtiges Beharren auf Antworten und diese Argumentationsweise an sich, als Ausdruck rassistischen Derailings und weißen Dominanzgebärens entschieden zurück.

Die FSI hält R.s Argumentation für falsch und rassistisch:
Eine PoC oder Schwarze Person braucht weder die Erlaubnis einer weißen Person, um gegen Rassismus zu intervenieren, noch ist sie ihr Rechenschaft oder Auskunft schuldig. Deswegen sind die tatsächlichen gender- und race- Positionierungen an dieser Stelle auch irrelevant. Das Nachfragen an sich, als auch der Glaube, ein Recht auf eine Antwort zu haben, sind in diesem Zusammenhang rassistisch.

Als weiße Person die Beteiligung einer Schwarzen oder PoC Trans*Inter*GnC-Person an einer antirassistischen Intervention gegen eine weiße Lehrperson zu fordern, verstehen wir als Tokenizing (Instrumentalisierung).
Die Darstellung dieses, weiß dominierten, Seminarraums als Schutzraum für Trans*-Personen trifft unserer Ansicht nach nicht zu. Es handelt sich um ein Universitätsseminar und nicht um einen Schutzraum. Selbst wenn der Raum trans*freundlich wäre, so wäre er dies nur für weiße Trans*-Menschen, da er rassistisch strukturiert ist, wie alle Uni-Räume hier. Daher kann er kein „sicherer“ Raum für Schwarze oder PoC sein, gleich welcher Gender-Positionierung oder sexuellen Orientierung. Somit kann ein weißer Raum niemals als Schutzraum fungieren.
Und: Rassismuskritik zerstört oder destabilisiert keine Räume, sondern Rassismus und white supremacy (weiße Vorherrschaft)! Wenn weiße Räume als „meine Räume“ bezeichnet werden, wie R. es mehrfach tat, ist das nichts anderes als der traurige Versuch, den rassistischen Status Quo aufrechtzuerhalten.

Über diese rassistischen Äußerungen hinaus wurde N. fremdpositioniert und abgesprochen GnC zu sein. Ihr wurde vorgeworfen, das Konzept der Intersektionalität nicht zu verstehen. Dieser Vorwurf ist nicht nur gegenüber einer mehrfachdiskriminierten queeren WoC, sondern auch inhaltlich fehl am Platz. Neben der Zuschreibung Intersektionalität nicht zu verstehen, auch den Missbrauch der Definitionsmacht vorzuwerfen, ist zynisch. Strukturell besitzen weiße Menschen Definitionsmacht, insbesondere über Rassismus.

R. verübte massive Grenzüberschreitungen, unter anderem vor allem dadurch, dass N.s  ausdrückliche Bitte, keine Mails mehr zu erhalten, nicht respektiert und stattdessen verhöhnt wurde. Vielmehr folgten daraufhin, über mehrere Tage hinweg, über 20 weitere E-Mails. Dabei gab es sexistisch-rassistische Beleidigungen und Drohungen durch R.

Die FSI hat den Anspruch, Trans*feindlichkeit ernst zu nehmen und begrüßt die Auseinandersetzung mit und das Vorgehen gegen diese Diskriminierungsform.
Das Nicht-Eingehen auf rassistisch konnotierte Nachfragen zu einer antirassistischen Intervention ist jedoch keine Trans*feindlichkeit. Wir halten R.s Behauptung, N. hätte sich in diesem Konflikt trans*feindlich verhalten, für victim blaiming (Täter_innen-Opfer-Umkehr).
Auf eine Rassismuskritik zu reagieren, indem die eigenen, weißen Befindlichkeiten und Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt werden, verstehen wir als Derailing (Ablenkung vom eigentlichen Thema/ vom eigenen diskriminierenden Handeln).

Die dargelegten rassistischen Handlungen können wir nicht tolerieren. Sie sind unvereinbar mit unserem Selbstverständnis als Fachschaft. Eine weitere Zusammenarbeit mit R. ist so nicht möglich.
Fachschaftsinitiative Gender Studies

Hier nochmal das Statement als pdf: Statement zum Ausschluss von R.